Der zweite Versuch
- Im Gegenzug hat die Lesbian Liberation Army die Kathedrale von San Francisco während einer Messe bombardiert, offenbar in der Hoffnung, den Erzbischof Paolo Ramirez zu töten, seine Exzellenz war aber entgegen den Ankündigungen indisponiert und hatte die Arbeit an einen Stellvertreter delegiert. Durch Fehlzündung des Sprengsatzes kam es lediglich zu 5 Toten und 23 Verletzten (Rauchvergiftung). Das SFPD ließ verbreiten, daß die LLA, hätte die Bombe plangemäß funktioniert, die Kathedrale out of existence gebombt hätte. - In Nürnberg II (Vereinigtes Süddeutschland) hat am Mittwoch, dem 13. Juli 2067 um 13. 45 MEZ, ein ehemaliger Offizier der aufgelösten Bundeswehr mit einem alten G3 - Gewehr eine Behindertenschule (Strahlenopfer) betreten und nach dem Ausruf "Das Ende der Welt ist nah" im Pausenhof wild um sich geschossen. Danach sperrte er sich in die Personaltoilette ein und sprengte sich mit einer Handgranate selbst in die Luft. Bis zum Eintreffen der Ambulanzen gab es 15 Tote, 23 Verletzte. - Die chinesische Regierung hat bekanntgegeben, daß sie einen veralteten Militärsatelliten der Serie "Großer Sprung nach vorn" in der dünn besiedelten Provinz Ü-Tsang (Zentraltibet) "zur kontrollierten Notlandung" gebracht hat. Die Frage westlicher Journalisten, ob der Satellit einen Kernreaktor an Bord gehabt habe, wurde weder dementiert noch bestätigt. Satellitenaufnahmen brachten jedoch eine großräumige radioaktive Verseuchung der betroffenen Landstriche ans Licht. Die dem Weltsicherheitsrat vorgelegten Beweise für chinesischen Nuklearmißbrauch bezeichnete die chinesische Regierung als Fälschungen. Zahl der Todesopfer: unbekannt. - Der russische Außenminister hat auf einer Pressekonferenz Indizien dafür vorgelegt, daß die japanische Regierung auf den Kurilen die dort ansässige russischstämmige Bevölkerung planmäßig mißhandelt, wobei es seitens der japanischen Behörden zu permanenten Menschenrechtsverletzungen komme. Er forderte von der japanischen Regierung im Namen von Zar Alexeij IV. die sofortige Einstellung der Terrormaßnahmen. Die japanische Regierung ließ daraufhin verlauten, daß die russischen Anschuldigungen das typische Gequengel schlechter Verlierer darstellten, und erinnerte außerdem an den russischen Versuch eines bakteriologischen Bombardements Okinawas im letzten Krieg, das nur durch den überlegenen japanischen Geheimdienst habe verhindert werden können. Übrigens verbitte man sich die Einmischung in innerjapanische Angelegenheiten, schon gar von einem unterlegenen Kriegsgegner. - Der Teststart einer unbemannten Saturn V hat zu neuer Publizität für das Apollo II - Programm geführt. Eine nach Hunderttausenden zählende Menge von Amerikanern aller Nationen beobachtete unter atemloser Spannung zusammen mit Gästen aus Übersee das Abheben der majestätischen Saturn V - Replik. Allgemein wurde die Stimmung mit derjenigen bei dem historischen Woodstock-Festival von 1969 verglichen. Das musikalische Beiprogramm zum Saturn V - Countdown auf einer nahegelegenen Wiese bestand, wie nicht anders zu erwarten, aus Rockstandards des letzten Jahrhunderts. Ein Urenkel von John Lennon war anwesend. Drei Todesopfer durch Kreislaufkollaps. Soweit die Nachrichten. Leon umwanderte seinen Schreibtisch, und wunderte sich wie immer, wenn er seinen Schreibtisch umwanderte, daß diese dünnen Stelzen aus Carbonlaminat nicht einfach durchknickten, auf denen die massive Marmorplatte ruhte. Er hatte es ja ausprobiert: er konnte auf der Tischplatte herumspringen, ohne daß die Tischbeine bedeutend nachgaben, aber er wunderte sich trotzdem. Leon knüllte die heraushängenden Schöße seines Holzfällerhemdes aus Flanell in den Fäusten zusammen, wie immer, wenn er unzufrieden um den Tisch herumwanderte; beim Vorbeigehen an der Anima - 5 auf dem Schreibtisch spiegelte sich sein Gesicht leicht verzerrt im schimmernden Schildkrötenpanzer des Rechners: faltig, unrasiert, alt. Seine Haare waren weiß, und seine Konturen waren schlaff, und Leon dachte bitter: >Warum muß ich so alt sein?< Er blieb stehen und sah an sich herab: hageres altes Klappergestell von einem Mann. Er seufzte und klatschte dreimal in die Hände. Aus einem Lichtknäuel über dem Schreibtisch entwickelte, nein entfaltete sich in Sekundenschnelle das schwebende Bild einer jungen Frau, ätherisch zart, mit dunkelbraunen langen Haaren, großen blauen Augen, schlank und schön wie eine Elfe, gekleidet etwa in dem Stil vom Beginn der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts: einfarbiges, weites Rockkleid in rot, bestickter Saum, sogenannte "Turnschuhe" aus Segeltuch. Sie blickte Leon leicht spöttisch an, und folgte seinen unruhigen Bewegungen. Leon drehte sich angeekelt um und sah aus dem Fenster. Gott hatte sich große Mühe mit diesem Tag gegeben, wie mit allen Tagen in Oja. Alles war Azur und Lapislazuli, das Meer, der Himmel, und als er sich aus dem Fenster hinauslehnte, sah er den weiß angemalten Spielbeton der Häuser in dieses Blau hineinfallen, und wunderte sich wie beim ersten Mal, als er das Dorf gesehen hatte, daß die ganze Chose nicht einfach abrutschte und im Göttermeer versank, Neptun auf den Kopf prasselte, beim Mittagessen. (Muscheln, Algen, Muränen). Als er sich wieder der Lichtfigur über seinem Schreibtisch zuwenden wollte, stand Marcel im Raum, nur einige Schritt von der Prinzessin entfernt. Marcel war in den blauen sackartigen Umhang seiner Sekte gekleidet, Leon bemerkte die neue massivgoldene Spange, die dem Samtstrampler ein etwas weniger säuglinghaftes Aussehen gab. Marcel besah sich die schwebende Prinzessin und kraulte seine manirierten Koteletten. "Was soll ich nur tun", fragte Leon Marcel, aber Marcel schien nicht richtig auf ihn zu achten, er hatte nur Augen für die Lichtfrau, deren spöttisches Lächeln nun abwechselnd ihm und Leon zu gelten schien. "Nicht schlecht", murmelte er. "Das ist ein guter Ansatz. Nicht schlecht. Ausbaufähig. Das wird ankommen. Gute Arbeit." "Es-ist-zum-Kotzen!", sagte Leon sehr laut, und Marcel drehte sich in gespielter Überraschung zu ihm um, gerade so als bemerkte er ihn erst jetzt. "Wieso?" "Ich bin ein Künstler", sagte Leon, "und kein Kitschapostel. Das ist Kitsch, purer Kitsch, ein Haufen kitschiger Scheiße." Es war eine Zeit lang ruhig, während sich die Prinzessin eine Strähne aus der Stirn strich, und Marcel leicht bedauernd den Kopf schüttelte. "Wann wirst du endlich erwachsen, Leon. Ich frage mich das ernstlich. Jetzt bin ich schon einmal fünfzehn Jahre jünger als du, praktisch eine andere Generation, und doch eindeutig erwachsener als du mit deinen Spinnereien von der autonomen Kunst und all dem anderen pubertären Kram. Was soll ich den Leuten von Evercotton sagen? >Entschuldigung, mein Mandant, Herr Azlan, kann den Liefertermin nicht einhalten, er hat sich neuerdings wieder der reinen Kunst verschrieben, und möchte Ihnen nicht den Haufen kitschiger Scheiße liefern, den sie von ihm verlangen?< Soll ich Ihnen das sagen? Gut, das kann ich machen, sicher. Aber dann steht am nächsten Tag der Gerichtsvollzieher hier vor der Tür, und vor deiner Wohnung in Frankfurt, und vor der in San Francisco, und weißt du, was dir dann übrigbleibt von den neuen Anschaffungen aus der letzten Zeit? Nicht einmal ein Furz. Du sagst: >Autonome Kunst<, und ich sage: >Eine Million Solare Credits Vorschuß<, und dann wollen wir doch mal sehen, wer die besseren Argumente hat. Das da", und er nickte kurz zu der schwebenden Prinzessin hin, "ist genau das, was die Evercotton - Leute für ihre 69er - Kollektion haben wollen, aufs i - Tüpfelchen genau. Kunst ist etwas für Dilettanten. Du bist ein Profi. Wir sehen uns in Straßburg." Und verschwunden war er. Eine graue Fläche auf dem Schildkrötenpanzer der Anima - 5 leuchtete in einem etwas helleren Grau als vorher, so als würde sie von einer unsichtbaren inneren Lichtquelle beleuchtet. Leon blickte noch eine Weile haßerfüllt erst die Stelle an, an der Marcel gestanden hatte, und dann die kleine schwarze Schildkröte auf seinem Schreibtisch. Schließlich seufzte er und zuckte mit den Achseln. Marcel hatte Recht. Er winkte der Lichterscheinung in ihrem roten Baumwollkleid. "Komm her", sagte er. Die Frau stieg auf unsichtbaren Stufen vom Schreibtisch herab, nicht mit der durchtrainierten Grazie eines professionellen models, sondern eher mit einer schüchternen Mädchenhaftigkeit, als komme sie zum erstenmal unter den Blicken eines Publikums eine Treppe herab, und Leon mußte sich sagen, daß Marcel auch mit seiner Behauptung recht gehabt hatte, er verstehe sein Handwerk: dieses Bild hatte mehr natürliche Erotik, als alle Repliken, die Leon bisher gesehen hatte. Die natürlichste künstliche Erotik, die er kannte. Das Bild blieb eine Armspanne von ihm entfernt stehen. Er würde ihm cremefarbene Baumwollsocken anziehen, von denen die eine leicht verrutscht sein würde, wie er es auf einigen Bildern in den zerbröselten Illustrierten aus dem letzten Jahrhundert gesehen hatte. Und das Kleid brauchte eine Knopfleiste. Der oberste Knopf würde geöffnet sein, um ein bißchen Haut zu zeigen. "Ich bin ein Profi", sagte sich Leon. "Ein Profi, der Werberepliken für Baumwollkleider entwirft, die niemals schmutzig werden." Und er schüttelte über sich selbst den Kopf. Es regnete, wie schon seit mindestens einem Jahrhundert, aus allen Himmeln regnete es über alle Etagen des Urwalds hinab auf dieses Zelt, und das gute Dutzend anderer Zelte, in denen sich die Schwadron verkrochen hatte. Der Regen wusch das Grün von den Blättern der Würgfeigen und Teakbäume, der Kannenpflanzen und der Lianen, der Orchideen und Bananen. Hatte es früher auch so geregnet? Er konnte sich nicht erinnern. Manchmal glaubte Jorge, dieser Dauerregen sei eine Erfindung der Gringos, mit der sie die Guerilla ersäufen wollten, während sie selbst in ihren Hypercoptern und auf ihren schwebenden Plattformen über den Kronen der Bäume im Trockenen saßen. "Die Amerikaner lassen es regnen, Ana", sagte er halblaut in die zehn Kubikmeter kühlen und feuchten Raums hinein, die das halb in den Boden gegrabene Zelt umschloß, "es sind die Amerikaner". Als Antwort hörte er nur ein erbärmliches Wimmern, das vielleicht eine Bestätigung sein sollte. Ana war krank, und Jorge sah fern. Er sah sich eine Dokumentarsendung auf dem Allamerikakanal von ACN an (The voice both the Americas listen to). Es war diesen knallverrückten Gringos tatsächlich gelungen, eine Replik der Saturn - V unbemannt ins All zu schießen, zwar hatte die oberste Stufe nicht gezündet, und was beim Wiedereintritt nicht verglüht war, war reichlich unspektakulär und unauffindbar im Atlantik versunken, aber sie schienen es wirklich ernst zu meinen mit ihrem Zweiten Versuch. Der stand bei den TV - Netzen jetzt schon seit zwei Jahren auf der Tagesordnung, seit ihre Präsidentin gesagt hatte, man werde den Anlauf von 1969 zum Mond wiederholen, weil sich Amerika das schuldig sei. Jorge zog an seiner Zigarette, während er sich den hauchdünnen Bildschirm, der von innen heraus erleuchtet zu sein schien, wie ein Blatt Papier vor Augen hielt. Man konnte die Rakete starten sehen, aufsteigen sehen, wie eine heiße Nadel ins blaue Tuch des Himmels fahren sehen, unter der Begleitmusik erregter und ehrfürchtiger Kommentare, die nichts als Begeisterung ausrückten. Wie eine Nadel, die eine Fahne zusammennäht, dachte Jorge. "Die Amerikaner schießen Raketen zum Mond, Anna. Die Nation darf wieder etwas kosten." Er zog an seiner Zigarette. "Weißt du, was das für uns heißt? Noch ein paar Jahre, und dann ist Amerika wieder stark. Los estados unidos, du verstehst, wieder vereint, wie vor ihrem Bürgerkrieg. Und dann haben wir nicht nur die corporates am Hals, sondern auch wieder die USAF mit Flugzeugträgern und Hypercoptern und Marines mit M - 30 Gewehren." >Ich rede wie ein Verräter<, dachte er. Er seufzte. Diese Stimmung kannte er nur zu gut. 120 Kämpfer verloren, mindestens, in den letzten drei Monaten. Mangel an Munition, Waffen, Nahrung und Medkamenten. Ana konnte an dieser Lungenentzündung sterben, wenn es sein mußte. Das Nachrichtennetz zwischen den kämpfenden Einheiten war dünn geworden. Zuviele Boten erwischt, zuviele Depots gefunden. Es war nicht mehr viel möglich außer riskanten Nadelstichen in den Arsch der corporates, Pflanzungen der Obstbarone rasieren, Baumaschinen sabotieren, Bombenanschläge auf schlecht bewachte Fuhrparks. Ein gekaufter Bürgermeister hier, und eine Patrouille dort. Nadelstiche, eigentlich schon seit Jahren. Jorge seufzte. Er drückte auf ein Impulsfeld an der L - förmigen Bedienungseinheit des Fernsehers, und der Bildschirm faltete sich zu einem nahtlosen grauen Keks zusammen, der sich eng an das L - Modul anschmiegte. Sehr feines Maschinchen, sehr sehr fein, es futterte einfach die Fernsehwellen, die durch es hindurchflossen, und auf seinem Schirm das Echo der Bilder hinterließen. Die Batterie, die in ihm steckte diente nur dazu, die Energie, die es dem Feld entnahm, auch wieder in es zurückzuspeisen, aufs Quant genau. Die Idee dabei war gewesen, weiterhin gebührenfreies Fernsehen möglich zu machen; auch in den Ländern, in denen die Beitragscowboys der Rundfunkstationen Polizeigewalt hatten, und mit Schußwaffen an den Gürteln in der Gegend herumliefen. In entfaltetem Zustand durfte kein Wasser drankommen, verpackt konnte dem Ding nichts etwas anhaben, Jorge war zur Probe darauf herumgesprungen. Auch so ein Gringotrick. Hatten sie einem der Deutschen abgenommen, der jetzt wahrscheinlich immer noch kopfüber in dem Termitenhaufen steckte, wenn die Schnur an seinen Zehen gehalten hatte. Allerdings würde nicht mehr viel von ihm übriggeblieben sein, schätzte Jorge. Seine Männer waren ganz wild auf die deutschen Söldner, weil sie die schlimmsten waren. Wenn eine der Plattformen rein aus Spaß über einem Dorf angehalten hatte, um eine Schallbombe abzuwerfen, for no reason, dann war sie von Deutschen besetzt gewesen, da konnte man sicher sein. Milchbärtige muskelbepackte Steroidbomben mit den Logos ihrer Auftragsfirmen auf den Tarnanzügen und gezackten Überlebensmessern am Gürtel: so kamen diese Berserker hier an, um ein bißchen Krieg zu spielen, und wenn sie merkten, daß das gar nicht lustig war, nicht einmal so lustig wie es ihr eigener Bürgerkrieg gewesen sein mußte, dann machten sie sich den Spaß eben selber. Diese Jungs hatten eine unerschöpfliche Phantasie, wenn es ums Zerstören ging, auch wenn sie sonst kaum lesen konnen. Jorge seufzte. Wenn man die Sechzehnjährigen bei Licht betrachtete, mit denen er durch die grüne Nacht zog, um corporates an den Zehen in Termitenhaufen hineinzuhängen, und die auch nichts anderes kannten als das: er schüttelte den Kopf. Das letzte Leuchtelement spielte schon ins grünliche hinüber, und Anas schweißnasses Gesicht sah jetzt schon aus wie das einer Leiche. Es machte ihn selbst krank, sie so da liegen zu sehen. Jorge fingerte eines der wenigen verbliebenen Leuchtelemente aus der Feldtasche, schüttelte es und knickte es in der Mitte durch: helles Licht im Zelt. Keine Elektrizität, oh nein, keine Elektrizität, gerade jetzt mochte eine der Plattformen über den Kronen der Bäume schweben, zu deren Wurzeln sich die Schwadron eingegraben hatte, und wenn ihre SQUIDS einen noch so kleinen Funken von Elektrizität ausmachen würden, würden sie eine ihrer Schallbomben werfen, und Jorge und all seine Leute würden sterben, mit geplatzten Lungen und blutenden Ohren. Jorge sah Ana an, und es gab ihm einen Schmerz zu denken: sie wird sterben. Erstens hatte er sie geliebt. Zweitens war sie die Funkspezialistin der Einheit. (...) Der zweite Versuch © Suhrkamp Verlag Frankfurt, 1997 Der zweite Versuch, Science, Fiction, science fiction, phantastische, Bibliothek, Phantastische Bibliothek, Suhrkamp, Marcus, Hammerschmitt, Markus Hammerschmidt, Roman, Der zweite Versuch, Science, Fiction, science fiction, phantastische, Bibliothek, Phantastische Bibliothek, Suhrkamp, Marcus, Hammerschmitt, Markus Hammerschmidt, Roman, Der zweite Versuch, Science, Fiction, science fiction, phantastische, Bibliothek, Phantastische Bibliothek, Der zweite Versuch, Science, Fiction, science fiction, phantastische, Bibliothek, Phantastische Bibliothek, Suhrkamp, Marcus, Hammerschmitt, Markus Hammerschmidt, Roman, Suhrkamp, Marcus, Hammerschmitt, Markus Hammerschmidt, Roman |