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| das.magazin | Ausgabe vom: 12. September 2003 |
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Tübinger Stadtlauf 2003 |
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![]() Schülerstaffelläufe ![]() Schüler- und Jugendlauf ![]() 1. Zeitlauf (Allgemeiner Lauf) ![]() 2. Zeitlauf (Schnellerer Lauf) ![]() In diesem Jahr wurde der Kinder- und Jugendzirkus Zambaioni unterstützt.
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Sogar in den Dolomiten zählten sie herunter Renn-Beiläufiges: Von Nimmersatten, Novizen und anderen Stadtlauf-Protagonisten Warm-up I: Auch in dieser Hinsicht hielt es der Jubilar wie seine Vorgänger: Kein Stadtlauf ohne das so genannte "Warm-up". Auch gestern Morgen trafen sich die wichtigen Leute aus Wirtschaft, Sport und (Kommunal-)Verwaltung im Tübinger Modehaus Zinser zur "Schnupper-Party". Da war nun wirklich alles da, was, wie man so sagt, Rang und Namen hat: Angefangen von den Gastgebern und Hauptsponsoren selber, über die Tübinger Verwaltungs-(Doppel-)Spitze Russ-Weimer, Neu-Landrat Joachim Walter, CDU-Bundestagsmitglied Annette Wiedmann-Mauz, ihre Landtagsmitgliedskollegen Rita Haller-Haidt und Boris Palmer bis zu den Vorsitzenden der beiden größten Tübinger Sportvereine, Hanns-Peter Krafft (TSG) und Dr. Renate Bebermayer (SV 03). Warm-up II: Die Hauptpersonen beim "Aufwärmen" mit Häppchen (Lachs, Kalter Braten, Käse), logischerweise: die Läufer. Die saßen auch gestern brav in Reih und Glied und lauschten zunächst den freundlichen Worte von Zinser-Geschäftsführer Karl-Frieder Graul, der die doppelte Bedeutung des gestrigen Stadtlaufs als Jubiläums- und Abschiedsveranstaltung für Dieter Baumann hervor hob. Bei diesem Thema hakte auch die Tübinger Oberbürgermeisterin Brigitte Russ-Scherer ein. Nicht ohne zu vergessen, dass es ja auch bei m Stadtlauf im kommenden Jahr etwas Besonderes zu feiern gebe. Klar, was sie meinte: die neue Tübinger Sporthalle. Dieter Baumann kam sich "ein bissle komisch vor" , weil er den Ball von seiner Frau Isabelle - notgedrungenermaßen, Frau Baumann war schließlich für die Athletenwerbung zuständig gewesen - zugespielt bekommen hatte. Baumann: "Ich freue mich auf den Lauf." Der Stadtlauf sei für ihn ein "würdiges Rennen" zum Abschluss seiner Karriere, "auch wenn ich es vielleicht nicht gewinne." Warm-up III: Kein Promi, aber immerhin überraschender Gast bei Zinser war Malte Stern. Der Langstreckler, der jahrelang das Tübinger LAV-Laufgeschehen mit bestimmt hatte und im vergangenen Jahr immerhin in 23.52 Minuten 19. geworden war, hat sich längst beruflich aus Tübingen verabschiedet. Der neue Job hat ihn gestern zum Stadtlauf-Gast gemacht. Stern verdient sein Geld als Repräsentant der Sportartikelfirma Nike, die einige der gestern startenden Spitzenleute unterstützt. Ob er selber noch rennt? "Ja, schon, aber bloß noch als Hobby." Der Nimmersatt: Andere haben sich wochenlang nur für diesen einen Stadtlauf präpariert, für Gerhard Oehme war das Rennen gestern Teil zwei des Wochenendprogramms. Der frühere Kicker beim TV Derendingen und aktuelle "Direx" des Tübinger Keplergymnasiums war am Samstag in Künzelsau doch glatt einen Halbmarathon gerannt und benützte den Stadtlauf gestern sozusagen als Auslaufprogramm. Vielleicht gibt es ja am Montag eine Rückmeldung aus der Uhlandstraße, ob der "Chef" an Krücken zum Dienst erschienen ist. Vermutlich nicht: Oehme ist immerhin (Berlin-)Marathon-erprobt. Die Himmel-Stürmer: Nun wieder gar nicht als Stadtläufer erwartet hätte man Joe Neukamm. Der frühere Abteilungsleiter Fußball bei der Spvgg Mössingen und getreue Statistiker und Zeitnehmer beim TAGBLATT-Hallenfußballturnier , ist aber gestern trotzdem mitgerannt. Und zwar im Himmelwerk-Team, das von Himmelwerk-Chef Dr. Rand Meddur angeführt wurde. Weitere Himmel-Läufer: Rolf Raidt und Willi Schmid. Wettkampfziel: "Hauptsache, wir kommen durch." Der Novize: Immer dabei gewesen und trotzdem irgendwie nicht: Für Bernd Glauner ist der Stadtlauf gestern der erste gewesen, bei dem der Tübinger selbst mitrennen konnte. Des Rätsels Lösung: EDV-Experte Glauner war bei den vergangenen neun Stadtläufen Leiter der Ergebnis-Abteilung und musste, obwohl er gerne gelaufen wäre, Computer füttern. Sein schlimmster Einsatz: Vor ein paar Jahren, als Chipmess-System versagt hatte. "Ich brauche diesen Stress jetzt nicht mehr", sagte Glauner gestern kurz vor dem Rennen. Und, es sei ihm gerade recht, dass der ganze Mess- und Ergebnisdienst von spezialisierten Profis erledigt werde. "Ich find' es jedenfalls richtig durfte, dass ich heute hier mitlaufen kann." Der Längste: Keinen Bock auf Stadtlauf, jedenfalls nicht auf Stadtlauf-Rennen, hatte der Längste Stadtlauf-Gast gestern: Mittendrin im Zuschauerpulk auf der Neckarbrücke und trotzdem unübersehbar kam vor dem Hauptlauf Sean Schiano geschritten. Der frühere "Wired-Minds"-Basketballer und berühmteste Glatzkopf Tübingens war "extra zum Stadtlauf-Gucken" nach Tübingen gekommen. Noch wichtiger allerdings, so der Centerspieler, wäre es ihm, "wenn ich einen Job bekommen würde." Am liebsten als Basketballer. Dass der Regionalligist TV Rottenburg einen Center brauche, habe er auch gehört. "Aber ich habe eine Familie, die Geld braucht." Andrang im Notfallzelt: Das von der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis Rauscher betreute Team im Sanitätszelt beim TAGBLATT-Eingang bekam gut zu tun. "Zirka zehn Fälle" zählte man. Die meisten waren "Kreislaufgeschichten", bei denen die Patienten bald wieder auf den Beinen waren. Es war allerdings auch ein Bandscheibenvorfall dabei, der, so Dr. Friedrich Rauscher, zum Operieren in die Klinik gebracht worden sei. Seileinsatz hier und da: Was wäre der Tübinger Stadtlauf ohne die anderen an der Organisation beteiligten Vereine? Ganz einfach: Nicht möglich. Die Mitglieder des Postsportvereins Tübingen zum Beispiel waren gestern in alter Tradition fürs Absperren in der Neckargasse zuständig. Ohne ihren Chef Wolfgang Amann allerdings, der mit ein paar Kameraden auf längst gebuchter und deshalb nicht verschiebbarer Bergtour war. Doppelter Seileinsatz sozusagen. Allerdings wollten Amann und Bergkameraden am Kesselkogel auch wieder nicht ganz ohne Stadtlauf sein. Das Stadtlauf-Feeling kam per Handy in die Dolomiten. Als in Tübingen am Zinserdreieck vor dem Start zum Hauptlauf wie üblich "zehn, neun, acht, sieben,..." undsoweiter herunter gezählt wurde, wählte Postsportvereinlerin Irmtraud Bader in der original beschallten Neckargasse kurzerhand die Jungs im Gebirge an, die, angeblich mitten in einem Überhang, den Countdown mitmachten: "Zehn, neun..." Info: Ca. 300 weitere Bilder und 30 Minuten Video-Mitschnitte von allen Wettbewerben des 10. Tübinger Stadtlaufs sind auf der Multimedia-CD zu finden, die vorraussichtlich in einer Woche erscheinen wird. Die CD kann im Internet hier bestellt werden und wird dann im TAGBLATT-Eck erhältlich sein. |
Aus dem Archiv: Links zum Thema: Bericht: Hartmut Bihlmayer Bild(er): Erich Sommer Multimedia: Patrick Sommer das aktuelle magazin: Diesen Artikel pereMail versenden ![]() |
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