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Ausgabe vom: 01. März 2002
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Alltag in der Römerzeit

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Ein Rundgang am Familiensonntag.


Links: Claudische Zopfschlaufenfrisur (ab 37 n.Chr.) und daneben eine flavische Flechtennest-Frisur mit Lockentoupet (ab 79 n. Chr.).


Bei den Römertagen 2000 in Hechingen/Stein erbauten die Experimental-Archöologen einen Schanzgraben nach historischem Vorbild, um sich dann mit der Keltentruppe CARNYX ein spektakuläres Gefecht (in authentischen Kostümen) zu liefern.

Einblicke in das Leben vor 2000 Jahren und die Arbeit der Experimental-Archäologen

Gleich zwei runde Jubiläen werden derzeit in Rottenburg begangen: Das Sumelocenna-Museum feiert sein zehnjähriges Bestehen ebenso wie der Interessengemeinschaft experimentelle Archäologie und Geschichtsdarstellung, die sich unter dem Namen VEX.LEG.VIII.AVG zusammengefunden hat. Aus diesem Anlass präsentieren die Jubilare gemeinsam vom 16. Februar bis zum 5. Mai 2002 eine Ausstellung, die Einblicke in das Leben vor rund 2000 Jahren und in die Arbeitsweise der Experimental-Archäologen bietet.

Die 8. Legio Augusta war ab 80 n. Chr. in Straßburg (Argentorate) als Teil des obergermanischen Heeres stationiert. Sozusagen als Voraus-Truppe (vexillatio) dieser Legion in der hiesigen Gegend setzt die aus Fachleuten und interessierten Laien bestehende VEX.LEG.VIII.AVG verschiedenen Lebensbereiche der Römer in Szene. Originalgetreue Rekonstruktionen veranschaulichen das damalige Militärwesen, die medizinische Versorgung, das technische Know-how und natürlich auch den damaligen Lifestyle.

Im Gegensatz zu manch anderen "Geschichtsdarstellern", die - meist auf der momentanen Mittelalterwelle schwimmend - Geschichte und Fantasy vermischen, basiert die Arbeit dieser Gruppe auf dem historischen und archäologischen Forschungsstand. Dies zeigt sich vor allem bei den begleitenden Veranstaltungen zur Ausstellung.

So gibt es am 31. März (Ostern) und am 14. April Familiensonntage, bei denen die Ausstellungsstücke demonstriert und erklärt werden. In zwei Matineen geht es am 17. März von 10.30 bis 12 Uhr um Kriegskunst und Barbarei und am 21. April von 11 bis 12 Uhr um die Schlacht im Teutoburger Wald. Am 2. und 3. April können im Rahmen eines Ferienprogramms Waffen und Spiele gebastelt werden und am 5. Mai kommt es zum Abschluss der Sonderausstellung zu einem Zusammentreffen mit der Keltentruppe CARNYX.

Das Römische Stadtmuseum Rottenburg ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr und Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet.
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Aus dem Archiv:
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Römer und Kelten feierten in Rottenburg
Römerfest in Herchingen/Stein


Links zum Thema:
Homepage Sumelocenna-Museum
Homepage Legio VIII Augusta
Homepage Keltentruppe CARNYX


Bericht: Erich Sommer
Bild(er): Erich Sommer


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