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| das.magazin | Ausgabe vom: 08. Februar 2002 |
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Erste Tübinger Straßenfasnet |
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![]() Impressionen vom Geschehen auf den Straßen und in den Kneipen der Altstadt. |
Mehr drinnen als draußen Tübingen ist traditionell nicht die Metropole der schwäbischen Fasnet. Das hiesige Narrentreiben wird wohl ewig ein Schattendasein neben dem viel bunteren und lauteren in Rottenburg fristen. Trotzdem ließen es sich die Tübinger Narrenzunft und ihre Anhänger nicht verdrießen, am Donnerstagabend in den Altstadtkneipen zu feiern. Die erste Tübinger Straßenfasnet habe durchaus Vorteile gegenüber dem Rottenburger Vorbild, war zu erfahren: Die teure Taxifahrt zurück nach Tübingen könne man sich jetzt am “Schmotziga” sparen, man müsse auch nicht mehr vor überfüllten Rottenburger Kneipen anstehen, um dann auch noch Eintritt zu bezahlen. In Tübingen fand am Donnerstag jeder - ob nun mit oder ohne Häs - den richtigen Kneipenplatz. Und das, obwohl wegen des feucht-trüben Wetters das feucht-fröhliche Gelage nur phasenweise seinem Namen gerecht wurde: Auf den Straßen war wenig los. Nur einmal spielte die Guggenmusik auf dem Marktplatz, zog dann aber schnell ins “Alt Tübingen” weiter. Ansonsten frönte die Narrenzunft vorwiegend in ausgesuchten Kneipen wie hier im “Lichtenstein” ihrer Tradition. Im “Chez Michel” gab es sogar eine Anzeige wegen Ruhestörung. Sonst blieb für Fasnetshasser genug narrenfreie Gastronomie in dieser ersten Tübinger Narren-Nacht. |
Aus dem Archiv: Text: Hans-Joerg Schweizer Bild(er): Jörg Romanowski das aktuelle magazin: Diesen Artikel pereMail versenden |
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