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| das.magazin | Ausgabe vom: 26. Oktober 2001 |
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Französische Filmtage 2001 |
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![]() Ulrich Zeltwanger (links) überreicht die "Fliegende Kamera" an den Darsteller Frédéric Pierrot für "Une hirondelle a fait le printemps" ![]() Frank Laucht vom Alamode-Verleih erhält den Förderpreis von Elisabeth Berg, Unifrance Film (links), und Gabriele Röthemeyer (MFG). ![]() Die Jugendjury mit den Leitern des Festivals Dieter Betz und Stefanie Schneider. Kostenloser Download |
festival international du film francophone tübingen & stuttgart
Am Samstag gingen die 18. Französischen Filmtage, die sich inzwischen nicht nur nach Stuttgart ausgeweitet, sondern auch Filial-Festspielstätten in Rottenburg, Mössingen und Bad Urach haben, zu Ende. Höhepunkt war, wie jedes Jahr am Ende der Filmtage, Bekanntgabe und Ehrung der Siegerfilme in den verschiedenen Kategorien des Festival-Wettbewerbs. Bereits zum zehnten Mal wurde der von der Firma Zeltwanger Maschinenbau gestiftete Publikumspreis "Fliegende Kamera" vergeben. Sechs erste oder zweite Werke Werke junger Regisseure hatten an diesem mit 10.000 DM dotierten Wettbewerb teilgenommen. Sieger wurde die französisch/belgische Produktion "une hirondelle a fait le printemps" ("Eine Schwalbe macht doch einen Sommer") unter der Regie von Christian Carion und in der Besetzung Michel Serrault, Mathilde Seigner, Jean-Paul Roussillon, Frédéric Pierrot, Marc Berman, Françoise Bette. Die 30-jährige Informatikerin Sandrine lässt ihren Job in Paris hinter sich und zieht aufs Land. Dort begegnet sie dem alten Landwirt Adrien, mit dem sich nach und nach eine zarte Freundschaft entwickelt.
Der von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und Unifrance Film mit 40.000 DM ausgestattete Verleihförderpreis, der den Verleih eines französischen Films in Deutschland unterstützen soll, ging an "Marie-Line". Regie: Mehdi Charef, Darsteller: Muriel Robin, Fejria Deliba, Valérie Stroh, Yan Epstein, Gilles Treton, Aïssa Maïga. Nacht für Nacht zieht Marie-Line mit ihrer Putzkolonne, die vorwiegend aus illegalen Immigrantinnen besteht, durch einen großen Supermarkt. Als eine ihrer Kolleginnen nach Afrika ausgewiesen wird, übernimmt Marie-Line auch noch die Verantwortung für deren zurückgelassene Kinder.
Den "Prix de la Jeunesse", über den eine Jury von kinobegeisterten Jugendlichen zu befinden hatte, erhielt der Regisseur Rachid Bouchareb für "Little Senegal" in der Besetzung Sotigui Kouyate, Sharon Hope, Roschdy Zem, Karim Koussein Traore, Adetoro Makinde, Adja Diarra, Malaaika Lacario, Daryl Edwards, Ismail Bashey, Moctar Teyeb. Dieser Preis wurde von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen mit 5.000 DM ausgelobt. Der Senegalese Alloune, den die Geschichte der Sklaven ein Leben lang verfolgt hat, macht sich auf die Spuren seiner Vorfahren. Bald bemerkt er, dass ein tiefes Misstrauen zwischen den Afrikanern und den Afroamerikanern herrscht und dass schwarz nicht gleich schwarz ist... |
Aus dem Archiv: Links zum Thema: Bericht: Erich Sommer Bild(er): Erich Sommer das aktuelle magazin: Diesen Artikel pereMail versenden |
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