| das.magazin | Ausgabe vom 20. Juli 2001 |
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Open-Air |
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![]() Sitzplätze gibt es für rund 1500 Besucher. Und bei Bedarf kann noch um ca. 500 Stühle aufgestockt werden. ![]() Die riesige portable Leinwand wandert von Tübingen wieder zurück nach Hannover, wo ein ähnliches Openair-Kino stattfinden wird. ![]() Atmosphäre und Akustik des Depot-Geländes sorgen für ein beeindruckendes Kinoerlebnis. |
Sommernachtskino 2001 Am letzten Freitag begann mit der 10. Ausgabe des Tübinger Sommernachtskinos der neben den französischen Filmtagen bedeutendste cineastische Event in der kinobegeisterten Uni-Stadt. Bis zum 4. August 2001 wird es allabendlich auf dem Depot-Gelände an der Reutlinger Strasse ein bunt gemischtes Programm mit Filmklassikern, Kinohits der letzten Jahre und auch brandneuen Streifen geben. Ihren Anfang nahmen die sommerlichen Freiluft-Vorführungen im Jahre 1992 mit dem Film "Diva" auf dem Areal der ehemaligen Hindenburg-Kaserne. Nach Zwischenstationen auf dem Eisenbahn-Gelände und im Tübinger Schlachthof haben die Veranstalter für die diesjährige Jubiläumsausgabe den Platz zwischen den beiden riesigen Lagerhallen aus großdeutscher Vergangenheit im sogenannten Depot organisiert. Die Leinwand steht dabei auf dem einplanierten Terrain der ehemaligen Heeresbäckerei, die im letzten Jahr abgerissen wurde. Veranstaltet wird das Tübinger Sommernachtskino, das inzwischen zu den größten Open-Air-Kino Veranstaltungen in Baden-Württemberg zählt, von einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus dem Filmtage Tübingen e.V., den Vereinigten Lichtspiele Lamm, den Arsenal Kinobetrieben von Stefan Paul und der "Bewegte Bilder Medien AG" von Carsten Schufert, der zusammen mit Stefan Paul das EXPO-Kino bei der Weltausstellung in Hannover organisiert und betrieben hat. Dort waren bereits die riesige 18m-Leinwand und die Digital-Ton-Anlage (6-Kanal-Dolby) im Einsatz. Zusätzlich im Boot ist in diesem Jahr der Musik-Club "Depot", dessen Räumlichkeiten sich an den Ort des Geschehens direkt anschließen. Von dort aus werden die Besucher mit Knabberzeug, Getränken und auch Speisen versorgt. Und im Anschluss an die Vorstellungen ist der Besuch des Clubs für alle Kinobesucher kostenlos. Einlass ist täglich um 21 Uhr, die Filme beginnen dann eine ca. dreiviertel Stunde später mit Einbruch der Dunkelheit und zwar bei jeder Witterung. Der Eintritt beträgt für alle Plätze 15.- DM und ist wegen des meist mitternächtlichen Filmendes prinzipiell ab 18 Jahren bzw. für Jugendliche in Begleitung der Erziehungsberechtigten. Parkplätze stehen gegenüber beim Handelshof oder in nächster Nähe beim Toom-Baumarkt zur Verfügung. |
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